Skandinavische Erinnerungen

Im Sommer 2006 habe ich drei Wochen in Skandinavien verbracht. Kürzlich habe ich aus den Unmengen gespeicherter Bilder meine Lieblinge ausgewählt. Voilà.

„Model Fjord“

„Church Blood (Stockholm)“

„Helsinki Circular“

„Oslo Man“

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Befindlichkeiten

Nachttrunkene Desperation.
Entfaltung in Brotlosigkeit.
Vorwärts! Vorwärts?
Durchaus Fortschritt.
Die Möglichkeit weiteren Unglücks.
Unwahrscheinlich aber wahr.
Augenfällig offensichtlich.
Tiefschürfende Oberflächlichkeit.
Gedankenverloren. Unglücklich.
Besonnen auf den Weg ans Licht.
Recht besehen unterscheiden wir uns durch unsere Gegensätzlichkeit.
Diskrepanz ist Eiertanz.
Mit Hänsel weiter gehen.
Von der Ferne. Durch die Mitte.
Am Fenster ein Untoter.
Verwirrung in Einfachheit.
Extravaganz strengt an.
Wir kennen zwar den Grundstein nicht, wissen dennoch wohin wir gehen und wann wir noch nicht angekommen sind.

Angehauchte Neuinspiration.
Wieder erweckte Lebensfreude.
Haare bis zum Aufstehen.
Sorglose Gedankenfreiheit.
Voraus, voran; den Blick in Augen.
Im Gefühl schon in der Zukunft. Das Jetzt im Vorbeigehen mitgenommen.
Vergangene Träume.
Verworrene Sorgen.
Im Überdruss der Unvernunft.
Ohne zu zweifeln am Sinn der Verwirrung.
Jede Phantasie transponiert sich zum Entwurf, der im Stadium der prophezeiten Wunschüberhäufung implodiert.
Die Linien zeigen v.a. abwärts.
Dazwischen ist kaum was.
Die Besorgnis kreist vorzüglich um den Übergang.
Steigende Zuschläge.
Verdroschene Hoffnungslosigkeit.
Im Bewusstsein um nichts.
Die Hand gibt Arbeit vor. Sie kreist und dringt in dunkeln Dschungel vor.
Welch Worte! Kaum Inhalt ist ihnen beschienen.
Wir hoffen auf den Verlauf der Dinge, wie er vorgezeichnet war.
Betrunkene Verdichtungen.
Glasklare Einfälle.
Wir kennen uns schon, doch ich weiss nicht woher.
Dieses hübsche Angesicht, in dessen spiegelglatter Wiedergabe ich mein Antlitz sehe.
Es zwinkert mir zu, betört mich ungemein und weiss ich doch, dass es mit mir ein düsteres Spiel zu treiben weiss.
Wir wissen nicht, wohin ich gehe.
Beruhigt bleibe ich auf der Stelle.
Die Verlässlichkeit, mit der wir versagen gibt uns Stärke, wenn nicht Kraft.

Stimmung statt Inhalt – „Imaginarium of Dr Parnassus“ und „Bright Star“

Dies soll kein Kinokritik-Blog werden. Dennoch regen mich Filme immer wieder zu spontanen Reaktionen an. Und weil sich diese auf einen konkreten Gegenstand beziehen, gelingt es mir eher, sie zu einem Abschluss zu bringen. Ausschweifende Gedankenverstrickungen haben und nehmen kein Ende.
Genug der Vorrede.

Am vergangenen Wochenende habe ich zwei Filme besucht, deren Reiz und Schwachpunkt eine ähnliche Ursache haben. Zum einen „The Imaginarium of Doctor Parnassus“ (von Terry Gilliam) und zum anderen „Bright Star“ (von Jane Campion). Beide Filme haben durch ihre visuelle Stärke überzeugt und mich mit ihren Bildern in ferne Welten versetzt. Die Fokussierung auf die Eindrücklichkeit der geschaffenen visuellen Kunstwelt wird aber beiden Filmen auch zum Verhängnis. Sie verlassen sich zu sehr auf die Wirkung ihrer Bilder und der ihnen eigenen Optik, und vernachlässigen die Ausarbeitung der Handlung. Auf die Leinwand des optischen Gefühls werden Motive der Story wie erratische Farbkleckser geworfen, die sich nicht so recht vereinen wollen. Aber alles der Reihe nach.

Im „Imaginarium of Doctor Parnassus“ werden uns Farborgien fantastischer Traumwelten vorgeführt, die allein schon den Kinobesuch lohnen. Der Schritt durch einen Zauberspiegel bringt uns in eine Welt, die von unserer Vorstellungskraft fortlaufend erschaffen wird und in der wir uns der immergleichen Versuchung des Bösen erwehren müssen. Der Film will aber keine Märchengeschichte sein. So reichert er sich mit spirituell-philosophischen Motiven an. In deren Zentrum steht der titelgebende Doktor, der in einen Pakt mit dem Teufel seine Unsterblichkeit mit der Seele seines Kindes erkauft hat. Ab ihrem 16. Geburtstag gehört die hübsche Valentina dem Leibhaftigen. Die Bedeutung dieses Handels um die Unsterblichkeit wird nur anhand eines unsäglichen Familiendramaklischees dargestellt. Parnassus trinkt sich ins Elend, um die Konsequenzen des Loslösungsprozesses zu verdrängen. Auch die mythischen Anfänge des Doktor Parnassus dienen mehr als Vorwand für weitere atemberaubende Bilder, als dass sie zur Herausbildung einer Aussage beitragen würden. Überhaupt gelangt der Film nicht zu einem Punkt. Das Auftauchen des (beinahe) erhängten Tony/George bringt etwas Bewegung in die Geschichte. Doch die schussendliche Aufdeckung der dunklen Vergangenheit, die sein Nahtod aus seinem Gedächtnis entfernt hat, bewegt uns nicht sehr. Man weiss nicht was damit anzufangen ist, und wieder fehlt dem Film die Entschiedenheit zur Zusammenfügung seiner Motive zu einem kohärenten Erzählungsgebilde. Der Film begnügt sich damit, durch seine Bilderwelten das Publikum ins Staunen zu versetzen und die Suche nach den Antworten auf die aufgeworfenen metaphysischen Fragen vergessen zu lassen.
Nichts zu beanstanden geben hingegen die Darsteller. Christopher Plummer mimt den griesgrämigen, unsterblichen, apathischen Magier mit einer angemessenen Mischung aus aufgebrachter Verzweiflung und stoischer Ruhe. Heath Ledger macht seine Sache gut; seine flapsige, charmante, ungreifbare Darstellung des gedächtnislosen Tonys ist sehenswert. Allerdings erschwert sein Tod (der den Dreharbeiten eine jähe Unterbrechung aufdrängte) eine Beschränkung auf den Wert seiner künstlerischen Leistung. Höhepunkte des Films sind die Auftritte der Ledger-Ersatzschauspieler, die seine Fantasiesequenzen übernehmen. Leider fällt Jude Law gegenüber Johnny Depp und Colin Farrell stark ab. Das Glanzlicht ist – in meiner bescheidenen Wahrnehmung – eindeutig die wandlungsfähige Lily Cole. Von der abendberobten Schönheit zum Trödlermädchen, vom träumerischen Teenager zum schwärmenden Fräulein – sie meister die Vielfalt ihrer Rolle als Tochter Parnassus hervorragend. Und Gilliam weiss ihre Schönheit, die aus der Reibung zwischen ausseralltäglicher Übernatürlichkeit und seltsamer Durchschnittlichkeit entsteht, gekonnt ins richtige Licht zu setzen.
Alles in allem ein mittelgradig gelungener Film. Beschränkt man sich auf den Genuss der üppigen, originellen, fantastischen Bilder und der fähigen Besetzung, vermag „The Imaginarium of Doctor Parnassus“ durchaus zu überzeugen. Wer allerdings eine Ausarbeitung der skizzenhaften Motive und eine deutungsfähige Aussage erwartet, wird enttäuscht.

Der zweite Film, „Bright Star“ über Leben und Liebe des englischen Romantikdichters John Keats, ist stark von seiner Handlung getrieben. Es wird linear und verständlich aufgezeigt, wie Keats und Fanny Brawne sich treffen, verlieben und auf ihre Weise an der Unmöglichkeit ihrer Liebe scheitern. Die Regisseurin weiss um die Banalität ihrer Geschichte und verwendet sie als Hintergrund, vor dem sie Gesellschaftskritik, Poesie und Gefühl vorführen will. Das gelingt nicht vollends. Kostüme, altertümliche Sprache und verstockte Sitten werden ohne kritische Distanz dargestellt. Der Betrachter bekommt den Eindruck, als habe sich Campion zu sehr in den „Look & Feel“ der Zeit verliebt. Nach einer gewissen Zeit werden die Nahaufnahmen von Mobiliar, Kostüm und Natur zum Selbstzweck und verlieren ihre Funktion als Handlungsträger und Metaphern.
Durchaus gelungen sind die Visualisierungen der Poesie. Viele Einstellungen kommen als bildgewordenes Gedicht daher und die wörtlichen Bezüge von Bild und Text sind stellenweise hervorragend.
Doch über alles besehen vermag der Film die Falle der historisierenden Beschaulichkeit zu vermeiden, die allzu oft das Genre des Epochen- und Kostümfilms heimsucht. Die Geschichte überträgt sich nicht in unsere Zeit und der Film bleibt ein in sich geschlossenes Schaukästchen. Nach dem Abspann brauchen wir zwar einige Zeit, um das schleimige Sentiment loszuwerden, aber darüber hinaus hinterlässt „Bright Star“ kaum Spuren. Er brachte keine Erkenntnisse und regte mich nicht nachhaltig zum Denken an.
Wiederum sind die Bilder schön und die Darsteller gut.

Imperatives of our times – part two

Don’t be a stranger. Teleport your friends. Tell your friends about me. Write regularly. Surprise me. Be blown away. Give head. Give advice. Be decent. Cover yourself up. Retouch the cover girl. Don’t stare. Look, don’t touch. Be ashamed of filthy thoughts. Make the most of your time. Monetize indecency. Capitalize Tuesdays. Go out on Fridays. Enjoy the holidays. Write me a card. Get to know the local people. See their culture. Don’t impose your values. Start small. Grow steadily. Expand into new markets. Challenge mediocrity. Hear the angels sing. Sing along. Say hello to everyone I know. Go up to people. Say I’m sorry. Don’t duel. Save fuel. Be creative. Be ashamed of yourself. Look at yourself. Wash your face. Leave your name after the beep. Stand behind the time. Be patient. Wait your turn. Turn heads. Play bingo. Go bonkers. Let her go. Try again – don’t try, just do. Get on with it. Know when to stop. Stick to your original plan. Say when. Take care. Take your medicine. Give it to her. Wait your turn. Separate the trouble twins. Learn to love. Commit to something. Join the club. Pay your way. Give word. Say hi. Get high. Think it through. Avoid calamity construct forms. Keep at it. Get to it. Be through with it. Start over. Together. Oh no. Get back on the train. Cross the border. Check your mail. Check your luggage. Take off your shoes. Tip your head. Go “wow”. Save their souls. See through decapitation. Depict corrections. Transform deceptions. Upload the handout. Prepare your counter. Legalize it. Don’t get into drugs. Accept the world as it is. Don’t get on my nerves. Don’t make me suffer. Be inventive. Take your time. Don’t to the same thing all over again. Try something. Don’t brag. Expect no sympathy. Stop pitying yourself. Go with the flow. Change apartments. Move the bed. Position three. Overflowing honey cups. Order a double. Chase the offer. Unravel the mystery. Translate your misery. Lose friends. Lose aliens. Shake your nightmares. Wake up screaming. Fall asleep smiling. Keep on writing. Have second thoughts. Test your limits. Test a product. Write a review. Be the first to comment. Upload daily, fuck my daisy. Keep me posted. Enough is (never) enough. Take a snapshot. Make a picture. Drive me crazy. Be liberal. Be open-minded. Let a good thing go. Know what you have. Accept praise. Shake loss. Shake well. Press linen. Be special. Do your thing. Dance freely. Nod off. Be late. Tell your boyfriend. Include him in the process. Keep your eyes on the prize. Thank god, worship Satan.
Be a square. Think outside the box. Meander through your head. Sink into loneliness. Take me dancing. Order in. Take out. Stay in. Make out. Come in. Eat out. Have second thoughts. Know your stuff. Listen to the radio. Call in a favour. Visit your grandmother from time to time. Play cards, be nice. Don’t bluff unless you’ve got it. Take a step back. Look at it from a distance. Devil in the details. Be familiar with the specifics. Mitigate your circumstances. Drink appropriately. Don’t be proud. Call out my name. Remember the fallen. Don’t start a war you can’t finish. Embark on a journey.
Escort a beard. Cut your nails. Trust your hairdresser. Go to a specialist. Keep an eye on your balance. The other one on the road. Bang your head. Bang that cute one from the bus. Pretend to be yourself while fondling somebody else. Wake up in time. Be reliable. Be there. Have stones. Be lucky. Row, row, row your boat. Ask kindly. Speak tongues. Break hearts. Exchange your socks. Mind the gab. Love the show. Be inspired. Aspire to greatness. Buy high-quality products. Invest in the basics. Know your enemy. Be wrong, be gone. Get through the darkest valleys. See the light. Don’t give up. Give life a chance. Reduce the distance. Underestimate coincidences. Asphyxiate your strangulator. Simulate an alligator. Don’t wear fur. Fake fake fur. Appreciate the irony. Give credit where it’s due. Know when to shut up. Pressurize your peer stew. Don’t leave your peer group. Grow up without fear. Feel free to do whatever. Vota communista. Be gentle. Be passionate with your loverpartner. Have (some) pure thoughts. Escape when in danger. Ring the bell. Shout out loud. Act appropriately to your age. Follow the flock. Herd your sheep. Derange your feet. Blind your eyes. Set the house on fire. Dare to be free. Skip the fee. Treat your achievements with acknowledgement. Handle with care. Paint your house. Paint it black. Never look back. Don’t regret what you can’t change. Choose carefully. Wash your penis. Floss your teeth. Check your breath. Check. Diversify your everyday encounters. Strangle Mr. Bojangle. Ask Mr. Jones what it is. Go to the movies. Go to the end of the world for you. Go through fire and wind. Be kind, rewind. Nevermind. Blow your nose. Blow your boss. Change the sheets. Airdry your transgressions. Go down to the washing machine. Here, take a quarter. Dress to impress. Transgress the conventional borders. Mix tradition with transpiration. Concoct a mass. Relieve suffering. Come if you must. Come as you are. Shine bright. Shine a light. Talk to your inner goddess. Don’t fall prey to religion. Beware of things you don’t understand. Dig up your dog. Deaden the weight. Lift no finger. Try too hard. Be a fool. Make a puzzle out of yourself.

Notizen zu Magnolia

Der Film erzählt keine Geschichte. Die Handlungsstränge bilden keine Geschichte. Sie dienen dazu, Einiges aufzuzeigen. Erstens zeichnen sie das Bild einer kaputten Gesellschaft. Einer Gesellschaft, deren Luxus zu Verblödung und deren konstante Reizüberflutung zu emotionaler Abstumpfung führen. Der Film zeigt aber auch, wie das Leben von Menschen in verschiedensten Lagen und Lebensabschnitten von denselben Thematiken beherrscht wird: Vergangenheitsbewältigung, Schuld, Vergebung, Liebe, Sexualität, Familie, Bedauern, Bereuen, Fehler, unerfüllte Erwartungen. Der Film benötigt die vielen Handlungen und die gesamte Länge, um verständliche Anschauungsbeispiele für die grossen Fragen des Lebens zu liefern. Der Film will uns darauf aber keine Antworten geben. Nein, er beschränkt sich darauf, bekannte, ja allgegenwärtige Problemkreise anhand überspitzter (dramatisierter) Situationen aufzubereiten, und sie zugleich zu abstrahieren. Indem gezeigt wird, wie das Leben einer Vielzahl von Menschen um dieselben Dinge kreist – wenn auch in anderer Gestalt – lösen sich die Thematiken von den Ereignissen.
In seiner Wendung zum Surrealen gegen das Ende (es regnet Frösche vom Himmel) zeigt der Film, dass hier nicht reale Gegebenheiten erzählt werden sollen, sondern vielmehr, dass sich die Filmemacher ein gewaltiges Gedankenexperiment erlauben, das eben nur in der fiktionalen, visuellen Welt des Films möglich ist. Es ist ein Gedankenexperiment darüber, was es heisst, ein Mensch zu sein. Ein Mensch überhaupt, ein Mensch im Verhältnis zu seiner Familie, ein Mensch im Verhältnis zur Gesellschaft, ein Mensch im Lichte der eigenen Vergangenheit.
Die Nervosität der Handlungen, der Musik, der Schnitte macht den Genuss des Films schwierig. Der Film wühlt den Zuschauer auf, er macht das Zusehen zu einer unangenehmen Erfahrung. Wahrscheinlich soll uns ein Spiegel vorgehalten werden. Wir sollen dazu gezwungen werden, uns selbst anzusehen. Uns zu analysieren. Uns die schwierigen, grossen, unmöglichen Fragen selbst zu stellen. Uns mit unserer Vergangenheit auseinanderzusetzen. Unsere Fehler wieder aufzuarbeiten, uns unsere Versäumnisse vor Augen zu führen.
Es ist weniger Unterhaltung als zeitgerechte Pseudophilosophie, die uns hier vorgeführt wird. Sie bringt uns zwar nicht weiter, sie kann uns aber wenigstens zum Denken und Innehalten anregen.

Imperatives of our times

Make art or peace. Mind your step. Be nice to people. Don’t forget about your parents. Expect sex after the third date. Give to charity. Speak calmly and keep your arrogance in check. Be interested and informed. Stay on point. Let go of the past. Be aware of hypocrisy. Don’t confuse honesty with relevance. Read the news. Be nice to people. Support independent production. The little man. Or woman. Have children. Care about the ideas of others. Listen. Don’t judge, think. Have tolerance. Carry an open heart. Be mindful of differences. Don’t drink and drive. Change the world for the better. Politics of little steps. Be sceptical of economical magnitude. See it coming. Warn others. Stay calm. Expect the best. Be prepared for the worst. Hope for everything. Let others be. Let it go. Don’t forget where you came from. All in its due time. Have mercy. Be quick. Live healthily. Don’t forget to hydrate. Don’t discriminate. Kommt Zeit kommt Rat. Stock up. Lock up. Take a leave of absence. Go to more corners than the earth. Keep up the good work. Hang on to your routines. Say aaah. Brush thoroughly. Don’t dismiss it because you don’t understand it. Explore the outskirts of your perception. Meet girl, meet boy. Prepare, destroy. Televize sheer tragedy. Telepathize discrepancy. Don’t plagiarize. Disembark promptly. Show courage. Have faith. Be good. Be sceptical towards platitudes. Respect intellectual property. Share, because sharing is caring. Ask questions. Don’t take it for granted. Think, think, think. Take time to be happy. Listen to your elders. Don’t patronize the youth. Embrace aging. Take care. See a doctor. Watch the news. Listen to Bob Marley. Have fun. Be reasonable. Let loose. Go nuts. Keep a clear mind. Carry a light bulb. Escalate irregularly. Spell it out. Don’t dish out. Clean up after yourself. And your dog. See the bigger picture. Mind inferiority. Ostracize no one. Plan ahead. Break a leg. Eat pasta. Order pizza. Work hard. Don’t complain. Stand up for yourself. Stand up for the weak. Respect the majority. Accept fallibility. Give thanks. Take credit. Pay cash. Don’t overindulge. Change your lifestyle. Be true to you. Have roots. Dye. Keep in touch with your ex(es). Respect women. Listen. Think before you spank. Speak up. Don’t internalize. Get over it. Have sex. Break up sex. Make up. Take time for art. Save Africa. Travel Asia. Build dams in Peru. Escape abduction in between. Carry a newspaper. Stay on it. Don’t chase the rabbit. Take the blue pill. Make your own Christmas presents. Remember birthdays. Make a reservation. Be spontaneous. Change the decoration. Thrive for success. Be satisfied with what you have. See glory in the little things. Walk gracefully. Carry yourself with style. Wear a hat, carry a bag, bury a cat. Don’t die. Hang in here. Pay respects. Pay the bills. Be strong. Go to court. Answer the telephone. Open the door. Let the sunshine in. Go to sleep. Stay in bed. Think, dream, phantasize. Keep your inner child. Push. Widen your horizon. Stay true. Be blue. Have ideas. Share fears. Think outside the box. Walk on. Don’t look. Take everything seriously. Don’t favour your daughter or your son. Invest, digest. Save up. Stimulate the economy. Spin the wheel. Make a choice. Stick with it. Apologize for your faults. Admit defeat. Be humble. Devote yourself to your tasks. Read to your children. Play an instrument. Go to the gym again. Eat stuff. Enjoy food. Don’t panic. Don’t panic! Read the fifth book. Concentrate. Motivate your team. Treat your subordinates with kindness. Delegate. Communicate. Be entertained. Lean back (and relax). Take the high road. Go the path of least resistance. Resist temptation. Be sexy, know your body. Experiment. Crush insecurities. Stay up all night. Get up, stand up. Stand straight. Walk the line. Play a chord. Sing along. Get along. F*** off. Shut up. Empathise. Change positions. Rotate clockwise. Divert the stream. Alternate the shitty duties. Don’t be afraid to laugh. Be silly. Respect yourself. Appreciate diversity. Try hard. Just do. Keep a low profile. Enhance efficiency. Streamline process overhead. Reduce idiocy. Learn from my mistake. Improve on the past. Don’t repeat anything. Get out while you can. Dream big. Follow through. Protect yourself and others. Look around you. See the sun. Know the stars. Don’t believe the hype. Chuckle. Laugh out loud. Speak your mind. Avoid redundance. Go do what you always wanted. Take a trip. Go on a hike. Come back a different man, woman or child. Treat equally what is equal. Follow the law. Open your eyes. Feed the blind. Talk to the homeless. Go into politics. See through the façade. Be ware of the person behind you. Don’t with your mouth full. Of cheese. Ask permission. Be free. Be carefree. Talk about problems. Accept the opinion of your doctor. Change your therapist. Don’t ignore the truth. Trust your instincts. Be moderate. Make a fire. Do what you’re told. Don’t wait till you’re old. Share equally. Follow the markets. Cheat your figures. Leave it to the pros. Have control. Take action. Watch it. Shave your armpits. Wax your chest. Be a man. Don’t wear socks with sandals. Grow weeds. Attend the meeting. Go to church. Vote. Do or die. Register with the local authorities. Join the army. Rejoice. Serve and protect. Live and deflect. Break and enter. Feed the world. Take the first step. Make an effort Get in touch with your uncle. Greet everyone kindly. Have warmth in your heart. Don’t pour your heart out. Have a backbone.