Terminale Bestimmtheit

Termine geben mir Sinn und Ordnung. Wenn es auch nur wenige sind. An eingen Stellen immerhin zeigt miene Wochenplanung Struktur und schwarze (Tinten-)Flecken. Zu den sich wiederholenden Verpflichtungen gesellen sich mehr und weniger aufregende Einzelereignisse. Im Rückblick wird ersichtlich, dass mein Leben einen Inhalt hat, und meine Tage auch.

Es mutet seltsam an, dass ich mich leer fühle, wenn nichts geschieht, das sich planen lässt. Vielleicht zeichnet das Bedürfnis nach Beständigkeit verantwortlich, dass mich unverplante Tage deprimieren. Nur schon einige Markierungen auf den weissen Messbalken der Zeit geben mir Hoffnung. Da gibt es Menschen, die sich Zeit nehmen.

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Ein Gedanke zu “Terminale Bestimmtheit

  1. „Terminale Bestimmtheit“?
    Keine schlechte Wortschöpfung.

    Termine sind wie Quadranten auf einer Landkarte.
    Nicht mehr aber auch nicht weniger.
    An irgendwas muss man sich ja orientieren.

    In früheren Zeiten waren das Sonnenaufgänge,
    Mondphasen oder von mir aus die Jahreszeiten.

    Dann kam die mechanische Abbildung der Zeit: die Uhr.

    Daraus wiederum ergab sich der Terminplaner als logische Konsequenz.

    P. S.
    Die wirklich „schwarzen Flecken“ haben damit, wie ich denke, allerdings weniger was zu tun.

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