Die Kleider einer mittelgrossen Stadt

Die relative Anonymität einer mittelgrossen Stadt: gross genug, um in der Masse unterzugehen und klein genung, um sich nur für Handvoll Bekanntschaftsbegegnungen wappnen zu müssen.
Letzteres schlägt sich v.a. in der Garderobe nieder. Die Wahrscheinlichkeit, erkannt und angesprochen zu werden, verhindert allzu exzentrische Auswüchse. Die anonyme Grösse erlaubt aber, sich als wilder Fremder, unangepasster Andersdenkender, slouchy crouchy oder sonstwie bewusst zu kleiden.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s